Lovense enthüllt „Emily“ auf der CES 2026: Eine KI-gestützte Begleitpuppe, die sich erinnert, sich anpasst und sich unterhält
Lovense enthüllt „Emily“ auf der CES 2026: Eine KI-gesteuerte Begleitpuppe, die sich erinnert, anpasst und sich unterhält
Das in Singapur ansässige Unternehmen Lovense präsentierte im Januar auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas „Emily“ – eine KI-gesteuerte Begleitpuppe in voller Größe, deren Preis zwischen 4.000 und 8.000 US-Dollar liegt und die nach Angaben des Unternehmens die nächste Evolutionsstufe über virtuelle Begleiter hinaus darstellt, die auf Bildschirme beschränkt sind.
Die Consumer Electronics Show (CES) ist seit langem ein Ort, an dem die Grenzen zwischen Unterhaltung, Wellness und Technologie verschwimmen – und die Ausgabe 2026 war da keine Ausnahme. Zu den meistdiskutierten Debüts gehörte „Emily“, eine KI-gesteuerte Begleitpuppe des in Singapur ansässigen Unternehmens Lovense, das bereits für seine vernetzten Sexspielzeuge bekannt ist. Im Gegensatz zu einem statischen Produkt ist Emily darauf ausgelegt, Gespräche zu führen, sich an Details zu erinnern und ihre Persönlichkeit im Laufe der Zeit zu entwickeln.
Emilys Design und physische Spezifikationen
Emily kombiniert einen realistischen Silikonkörper mit einem beweglichen Metallskelett und einer begrenzten Mimikfähigkeit. Die Konstruktion basiert auf hochpräziser Materialwissenschaft – demselben Ansatz, der in den letzten zehn Jahren führende Puppenhersteller zu mehr taktilem Realismus geführt hat. Die physische Form ist sowohl in Bezug auf Aussehen als auch auf Persönlichkeitsmerkmale vollständig anpassbar.
Mit einer einzigen Ladung kann Emily bis zu acht Stunden betrieben werden. Bluetooth-Konnektivität ermöglicht die Integration der Puppe in das breitere Lovense-Ökosystem von App-verbundenen Geräten – ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal in einem Markt, in dem eigenständige Puppen historisch keine digitale Integration boten.
Der KI-Motor: Gedächtnis, Persönlichkeit und Anpassung
Lovense's zentrale Ingenieurinvestition bei Emily ist der proprietäre KI-Motor, der laut Unternehmen darauf ausgelegt ist, menschenähnliche Kognition, emotionales Bewusstsein und ausdrucksstarkes Verhalten zu liefern. Das System wurde entwickelt, um Details aus vergangenen Gesprächen zu speichern, sodass Interaktionen im Laufe der Zeit persönlicher wirken. Laut Unternehmen kann die KI die Persönlichkeit an die Vorlieben des Benutzers anpassen – eine Fähigkeit, die eher mit virtuellen Begleiter-Apps als mit physischen Produkten assoziiert wird.
„Die Kombination aus physischer Präsenz und sich entwickelnder KI markiert den nächsten Schritt über virtuelle Begleiter hinaus, die auf Bildschirme beschränkt sind.“— Lovense, CES 2026 Präsentationsmaterialien
Während der CES-Demonstrationen stellte Lovense Emily konsequent als langfristige Begleiterin und nicht als sexuelles Gerät dar. Marketingmaterialien beschreiben die Puppe als eine Möglichkeit, Vertrauen durch wertungsfreie Interaktion aufzubauen und Intimität in einer kontrollierten, privaten Umgebung zu erkunden. Die Betonung der emotionalen Intelligenz gegenüber mechanischen Funktionen signalisiert eine bewusste Neupositionierung innerhalb der Kategorie der Begleitprodukte.
Fernverbindung über die Lovense App
Benutzer sind nicht darauf beschränkt, Emily persönlich zu treffen. Über die Lovense-App können sie der KI aus der Ferne Nachrichten senden und KI-generierte Selfies anfordern, die das physische Erscheinungsbild der Puppe widerspiegeln. Diese Ferninteraktionsebene ist ein bedeutsames Produktmerkmal: Sie verwandelt Emily von einem statischen Begleiter in eine persistente digital-physische Beziehung, die unabhängig von der physischen Nähe fortbesteht.
Preisgestaltung, Zeitplan und Marktpositionierung
- Hersteller: Lovense (Singapur)
- Angekündigt: CES 2026, Las Vegas (Januar 2026)
- Preisspanne: $4.000 – $8.000
- Geplante Auslieferung: 2027
- Akkulaufzeit: bis zu 8 Stunden pro Ladung
- Konnektivität: Bluetooth + Lovense App
- KI-Funktionen: gedächtnisgesteuerte Konversation, Persönlichkeitsanpassung, Remote-Chat, KI-generierte Selfies
Emily wird voraussichtlich im Jahr 2027 zu einem Preis zwischen 4.000 und 8.000 US-Dollar ausgeliefert – und positioniert sich damit fest im Premium-Segment der Begleitprodukte, neben Konkurrenten von Abyss Creations und WMdoll. Das CES-Debüt stellt einen bedeutenden Marketingmoment für Lovense dar, eine Marke, die ihren Ruf im Bereich der App-verbundenen Spielzeuge aufgebaut hat und nun einen bewussten Schritt in den margenstärkeren Markt der vollständigen Begleitprodukte unternimmt.
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Interesting Engineering: „CES 2026: Lovense präsentiert KI-Begleitroboter mit Fokus auf Beziehungen.“ 8. Januar 2026.
https://interestingengineering.com/ai-robotics/lovenses-companion-robot-doll-unveiled




