NCOSE nennt Amazon wegen des Verkaufs von Sexpuppen, die kindern ähneln, auf der „Dirty Dozen“-Liste für 2026
NCOSE benennt Amazon auf ihrer "Dirty Dozen"-Liste 2026 wegen des Verkaufs kinderähnlicher Sexpuppen
Die jährliche Liste des National Center on Sexual Exploitation – veröffentlicht am 31. März – übt erneuten öffentlichen Druck auf Amazon aus, kinderähnliche Sexpuppen dauerhaft aus seinem Marktplatz zu entfernen, und wirft dem Einzelhandelsriesen vor, nur dann zu handeln, wenn die Kontrolle zunimmt.
Jedes Jahr veröffentlicht das National Center on Sexual Exploitation (NCOSE) seine "Dirty Dozen"-Liste – ein gezieltes Advocacy-Dokument, das zwölf Mainstream-Unternehmen benennt, von denen die Organisation glaubt, dass sie zur sexuellen Ausbeutung beitragen, sie ermöglichen oder davon profitieren. Die Ausgabe 2026, die am 31. März veröffentlicht wurde, nennt den Amazon-Marktplatz unter den Zielen, wobei das Problem der kinderähnlichen Sexpuppen im Vordergrund steht.
Was ist die Dirty Dozen Liste?
Die Dirty Dozen Liste ist ein jährliches Kampagneninstrument, das darauf abzielt, öffentlichen und legislativen Druck auf Unternehmen und Plattformen auszuüben. Frühere Ausgaben haben zu politischen Änderungen bei großen Technologie- und Einzelhandelsunternehmen geführt. NCOSE nutzt die Liste, um Verbraucherkampagnen, Kongressanhörungen und Medienberichte über spezifische Marktversagen zu koordinieren, die ihrer Meinung nach Kindern und Erwachsenen Schaden zufügen.
Amazons Aufnahme: Anhaltende Politikversagen
Die Klage von NCOSE gegen Amazon aus dem Jahr 2026 konzentriert sich auf die anhaltende Verfügbarkeit kinderähnlicher Sexpuppen über den Drittanbieter-Marktplatz des Unternehmens – Produkte, von denen die Organisation sagt, dass sie gegen die eigenen Richtlinien von Amazon verstoßen, Kinder gefährden und Gesetze zum Schutz Minderjähriger untergraben. Die Überwachungsstelle stellte fest, dass einige Puppen mit kindlichen Merkmalen mit Stofftieren angeboten wurden und dass diese Produkte laut Forschern gefährliche sexuelle Interessen eskalieren.
"Amazon hat die Ressourcen, dies zu verhindern, handelt aber weiterhin nur, wenn der öffentliche Druck steigt."— NCOSE, Stellungnahme zur Dirty Dozen Liste 2026
Die Organisation fordert die Verbraucher auf, Amazon direkt zu kontaktieren und ein dauerhaftes Verbot von kinderähnlichen Sexpuppen, die Durchsetzung bestehender Richtlinien und die Implementierung dauerhafter Schutzmaßnahmen zu fordern. Die Hauptkritik besteht nicht nur darin, dass die Produkte existieren, sondern dass Amazon ein Muster reaktiver – anstatt proaktiver – Durchsetzung gezeigt hat.
Zuckerberg persönlich auf der Liste hinzugefügt
In einer bemerkenswerten Eskalation nennt die Dirty Dozen-Liste 2026 auch den Meta-Gründer Mark Zuckerberg persönlich – nicht Meta als Konzern – was ihn zu einem der wenigen jemals aufgenommenen Privatpersonen macht. NCOSE begründete dies mit seiner persönlichen Führungsrolle bei der Beaufsichtigung von Plattformen, auf denen Algorithmen angeblich Raubtiere mit Teenagern in Kontakt brachten und auf denen KI-Chatbots sexualisierte Dialoge mit Minderjährigen führten. Diese Aufnahme folgt zwei verlorenen Zivilprozessen von Meta wegen Versäumnissen beim Schutz von Minderjährigen auf Instagram und Facebook.
- Amazon – kinderähnliche Sexpuppen über den Drittanbieter-Marktplatz erhältlich
- Mark Zuckerberg (Meta) – persönliche Aufnahme wegen Plattform-Versagen beim Kinderschutz
- Discord – beschrieben als „Pipeline für Grooming, Nötigung und Sextortion“
- Android – kritisiert wegen fehlender OS-level-Kinderschutzmaßnahmen
- Chromebooks – bemängelt wegen ineffektiver Standardeinstellungen, die Schüler Gefahren aussetzen
Auswirkungen auf die Industrie der Erwachsenenpuppen
Für legitime Einzelhändler und Hersteller von Sexpuppen dient die NCOSE-Kampagne als Erinnerung daran, dass Plattformrichtlinien und öffentliche Interessenvertretung aktive Kräfte sind, die den Markt prägen. Einzelhändler, die sich auf große E-Commerce-Plattformen verlassen, um Produkte zu vertreiben, müssen eine strenge Einhaltung der Altersdarstellungsstandards gewährleisten, um nicht in umfassende Durchsuchungen verwickelt zu werden. Die langfristige Legitimität der Erwachsenenbranche hängt teilweise von einer selbstregulierenden Klarheit ab, die deutlich zwischen Produkten für Erwachsene und den schädlichen Artikeln unterscheidet, die von Regulierungsbehörden und Interessenvertretungen ins Visier genommen werden.
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Baptist Press: "Watchdog group names Zuckerberg to 2026 list of top sex exploitation enablers." 1. April 2026.
https://www.baptistpress.com/resource-library/news/watchdog-group-names-zuckerberg-to-2026-list-of-top-sex-exploitation-enablers/ -
Biblical Recorder (BRNow): "Watchdog group names Zuckerberg to 2026 list of top sex exploitation enablers." 7. April 2026.
https://www.brnow.org/news/watchdog-group-names-zuckerberg-to-2026-list-of-top-sex-exploitation-enablers/




